Onkel Zwieback ist ein Kind der 80er Jahre. Aufgewachsen und geboren in Deutschland mit kanadischen Wurzeln seitens des Vaters.  Schon früh schlummerte ein verborgenes Talent im kleinen, heranwachsenden Onkel. Doch es sollte 10 Jahre und 7 Monaten dauern bis der Onkel loszog, um sich seine erste Hip Hop-Platte „The Chronic“ von Dr. Dre zu kaufen.

Ab diesem Zeitpunkt war es um ihn geschehen, fette Beats und starke Rhymes dröhnten aus seinem Zimmer. Seine Eltern immer beschäftigt im verschlossenen Bad, Onkel Zwieback ein Kind, nichts ahnend und unschuldig. Bis eines Tages, der Onkel inzwischen 15 Jahre alt, die Polizei vor der Tür stand. Seine Eltern verhaftet an der holländischen Grenze. Drogenhandel im großen Stil.  Die Gerichtsverhandlung mit anschließender Haft machte den Onkel zum Waisen.

Er verlor sein Elternhaus! Er kam zu Pflegeeltern. Onkel Zwieback suchte ein Ventil für seinen Frust und seine Aggressionen. Seine Eltern hatten ihn hängen lassen, er kam mit dem Druck nicht mehr klar. Über „Freunde“ kam er zum Dope, es beruhigte, machte aber auch vieles schlimmer. Die Noten in der Schule wurden schlechter, er blieb sitzen, er kämpfte und verlierte, er schmiss die Schule!

Doch eines blieb ihm: Die Musik! Er begann zu rappen, zu texten und baute seine ersten Beats. Immer im Gepäck sein Notizblock, um die Gedanken auf‘s Papier zu bringen. Er gründete mit seiner Crew die Gruppe One7 und eroberte die ersten kleinen Bühnen der Republik.

Sein Leben wurde wieder mit Inhalt gefüllt, Hoffnung! Doch Vater Staat rief und er wurde eingezogen. Bundeswehr! Mit Dope ging‘s durch die Grundausbildung, durchs Manöver, und ab durch die Mitte. Onkel Zwieback türmte, lief davon, Fahnenflucht! Die Flucht war nur von kurzer Dauer, stattdessen wartete das Gefängnis schon auf ihn. Von der Bundeswehr direkt in den Jugendarrest. Immer dabei sein Block und seine Rhymes. Er schrieb alles auf.

Nachdem Arrest wieder daheim in seiner Bude, zurück zur Crew und zum Marihuana.  Doch zu viel des geliebten Stoffes. Nach einer Überdosis wachte er im Krankenhaus auf. Genug! Das Leben konnte so nicht weitergehen, Onkel Zwieback reifte durch seine Fehler, er wollte raus aus dem Babylon, ein neues Leben beginnen, ohne Drogen! Die Bong wanderte zum Altglas, der Eimer wurde zum Putzeimer, Alkohol ist Desinfektionsmittel, der Kopf wurde durchgelüftet.

Onkel Zwieback ging in der Musik auf, sie wurde sein ganzer Lebensinhalt. Er wandelte sich. Häutete sich. Setzte seine Visionen um. Holte auch sein Abitur nach. Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft! Er begann für andere Künstler zu produzieren. Darunter in den Jahren 2004 bis 2007 u.a. die Alben Mundwerk, Mittelweg und Rap braucht Abitur von F.R. oder das Album Whities with attitude von Black ‘N’ Proud. Immer im Hinterkopf seine eigenen Tracks, das eigene Album. Im Jahr 2008 war es dann endlich geschafft: Das erste eigene Release. Er startete durch mit seinen Singles Mach Was und El Mariachi und dem Album Mach was du nicht lassen kannst. Seine Texte immer ein Spiegel seines Lebens. Zeitschriften wie JUICE berichteten über Onkel Zwieback. Im Winter folgte eine Club-Tour. Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Onkel in seinem Element!

Im Frühjahr 2009 hieß es dann: Zurück ins Studio und alle Energie und Konzentration auf das zweite Album gerichtet. Jetzt werden die Weichen erneut auf Erfolg gestellt…  Das Ziel ist klar… Noch geilere Musik… Noch mehr Fans… Feiern auf den großen Bühnen der Republik… Die Massen bewegen!
Seine neue Single „Wir sind dabei“ wird im Frühjahr 2010 erscheinen.